DAX Unternehmen schütten Milliarden aus

Börse Frankfurt: Aktien, Kurse, Charts und NachrichtenBerlin. Deutschlands börsennotierte DAX Unternehmen erfreuen ihre Aktionäre 2017 voraussichtlich mit Dividenden in Rekordhöhe. Allein die 30 Unternehmen des deutschen Aktienindex (DAX) zahlen für das Jahr 2016 insgesamt knapp 31 Milliarden Euro, hat das Handelsblatt ausgerechnet – 6% mehr als gegenüber dem Vorjahr. 22 der 30 DAX-Unternehmen werden ihre Ausschüttung dem Blatt zufolge erhöhen, darunter Adidas, Continental, die Deutsche Post und SAP. Zehn Konzerne schütten mehr als jeweils 1 Milliarde Euro aus. (afp)

 

20161128_080707KStA 28.11.2016

Adidas lädt zur Hauptversammlung und erhöht die Dividende

Der Sportartikelhersteller adidas (ISIN: DE000A1EWWW0) lädt seine Aktionäre zur Hauptversammlung am Donnerstag nach Fürth. Adidas will eine Dividende von 1,60 Euro ausbezahlen (Vorjahr 1,50 Euro). Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 47,9 Prozent des auf die Anteilseigner entfallenden Gewinns.

Die Ausschüttungsquote liegt damit am oberen Ende des erhöhten Zielkorridors. Gemäß der Dividendenpolitik des Konzerns sollen fortan zwischen 30 Prozent und 50 Prozent des auf Anteilseigener entfallenden Gewinns ausgeschüttet werden. Beim aktuellen Kursniveau von 114,00 Euro liegt die Dividendenrendite bei 1,40 Prozent.

Der DAX-Konzern hat am Mittwoch seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr erhöht. So wird adidas im zweiten Quartal 2016 infolge eines nicht operativen Einmaleffekts von einem positiven ergebniswirksamen Ertrag profitieren, der bislang nicht in der Prognose des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2016 berücksichtigt ist. Da adidas und der Chelsea FC ihren bestehenden Ausrüstungsvertrag im beiderseitigen Einvernehmen vorzeitig aufgelöst haben, wird adidas als Entschädigung eine Einmalzahlung erhalten.

Daher geht adidas nun davon aus, dass der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen im Geschäftsjahr 2016 um etwa 25 Prozent steigen und bei rund 900 Mio. Euro liegen wird (bisherige Prognose: Anstieg um 15 bis 18 Prozent). Zudem soll die operative Marge voraussichtlich auf einen Wert von rund sieben Prozent steigen nachdem zuvor ein Anstieg von 6,6 bis 7,0 Prozent erwartet wurde.